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Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938. In dieser Nacht brannten Synagogen, Menschen wurden gejagt, verschleppt und ermordet. Auch in Marl tragen Stolpersteine ihre Namen in unseren Straßen. Sie erinnern uns daran, wohin Hass führen kann – und wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen.
Unter dem Motto „Marl radelt gegen Hass – Für Toleranz, Menschlichkeit und ein friedliches Miteinander“ laden der Radentscheid Marl, der ADFC Marl und die Initiative „Marler Wege zum Frieden“ zu einer besonderen Fahrrad-Gedenkfahrt ein. Gemeinsam mit Patinnen und Paten der Stolpersteine besuchen wir Orte der Erinnerung – mit Kerzen, Texten und stillem Respekt.
Auf unserer Route durch Marl halten wir an sieben Stolpersteinen, reinigen sie und gedenken der Opfer des Nationalsozialismus.
Um 18 Uhr liest der Schriftsteller Hans van Ooyen auf dem Brasserter Marktplatz seine bewegende Kurzgeschichte „Wahre Geschichte aus meiner Stadt“, für die er mit dem renommierten Arnsberger Kurzgeschichtenpreis ausgezeichnet wurde. Die Kurzgeschichte macht betroffen und zeigt, dass das Thema uns alle angeht.
Zum Abschluss radeln wir zur ehemaligen Wohnunhaus von Rolf Abrahamson, der der letzte Holocaust-Überlebende der Jüdischen Kultusgemeinde Recklinghausen war. Mit einem kurzen Vortrag erinnern wir an sein Leben – und an unsere Verantwortung, die Erinnerung wachzuhalten.
Gemeinsame Gedenkaktion von Radentscheid Marl, ADFC Marl und „Marler Wege zum Frieden“ am 9. November 2025
Bitte bringt – wenn möglich – eine weiße Kerze oder ein Teelicht mit.
Die Route ist etwa 10 km lang, familienfreundlich und wird im geschlossenen Verband gefahren.
| Geeignet für | Typen (nach Dauer und Tageslage) | Besondere Charakteristik /Thema |
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Alltagsrad Mountainbike Rennrad Liegerad Pedelec Tandem Anhänger / Dreirad |
Feierabendtour |
Kultur |
| Tourlänge | Geschwindigkeit | Oberflächenqualität | Anstiege | Höhenmeter |
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| 10 km | 10 km/h | fester Belag | flach | 0 m |