Das Radtouren- und Veranstaltungsportal des ADFC

ADFC Grafschaft Bentheim

"Grafschafter Anfietsen 2026"


Termin
So. 12. Apr. 2026 08:00 - 15:00
Lingener Straße 9, 48529 Nordhorn

Service

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Kontakt

Herr Burkhard Werner
Tel: 059218503544
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Das Anfietsen startet in Nordhorn um 10.00 Uhr ab dem Vorplatz der Alten Kirche am Markt.
Auch ab Emlichheim, Uelsen, Neuenhaus, Bad Bentheim, Wietmarschen und Schüttorf werden geführte Touren angeboten.
Auf der “Anfietsen” Seite vom Grafschaft Bentheim Tourismus erfahrt ihr, wann und ab wo es in den einzelnen Gemeinden losgeht.  https://www.grafschaft-bentheim-tourismus.de/veranstaltungen/grafschafter-anfietsen

Für alle, die nicht gern in einer Gruppe fahren -
von allen Orten in der Grafschaft Bentheim haben unsere Tourenleiter*innen eine attraktive Rundstrecke entlang der Radroutenbeschilderung des Knotenpunktsystems erstellt, die Ihr am 12. April  (er-)fahren könnt. Die Knotenpunktrouten findet ihr auch auf der "Anfietsen" Seite von Grafschaft Tourismus. https://www.grafschaft-bentheim-tourismus.de/veranstaltungen/grafschafter-anfietsen

Sei es allein, in Kleingruppen, mit Freunden oder mit der Familie.  Wahrscheinlich wird man bei diesem Event eine Menge Radfahrer treffen, die ebenfalls auf einer der angebotenen Strecken unterwegs sind. Und so bleibt das “Feeling” erhalten, dass uns das gemeinsame “Anfietsen” bisher immer vermittelt hat. Es wäre besonders schön, wenn auch unsere ganz kleinen Radfahrer schon mit dieser Grafschafter Tradition vertraut gemacht werden. Das "Fietsen" ist es ja auch, was uns in unserer Region besonders verbindet.



Geschichten und Erinnerungen aus 30 Jahre ADFC Grafschaft Bentheim 

Seit 2009 planen und begleiten die ehrenamtlichen Tourenleiter des ADFC die Touren beim Grafschafter Anfietsen. Eine kleine Geschichte hierzu von dem Neuenhauser Tourenleiter:  

Manchmal sind es nicht die großen Dramen, sondern die kleinen Abzweigungen, die eine Tour unvergesslich machen! 

Früher war alles einfacher. Die Tourenleiter fuhren brav mit ihren Gruppen zum Zielort. Tradition ist Tradition – also führte ich wie immer die Neuenhauser Gruppe an. Die Strecke zum Austragungsort war mehrfach abgefahren, verkehrsberuhigt, alles im Kopf. Eigentlich ein Selbstläufer.

Nur hatte ich die Rechnung ohne die Gruppe gemacht.

Knapp 130 Menschen auf Fahrrädern sehen von vorne aus wie ein gemütlicher Tross. Von hinten eher wie ein Lindwurm mit leichtem Eigenleben. Ich fuhr vorneweg, gleichmäßig, konzentriert, blickte regelmäßig in den Rückspiegel. Man will ja niemanden verlieren oder einen Sturz erleben. 

Dann kam ein freundlicher Mitfahrer zu mir vorgefahren. Gesprächig. Sympathisch. Aber leider genau im falschen Moment.

Denn während wir plauderten – ich nickte, antwortete, lachte sogar einmal – passierte es. Eine Querstraße ging links ab. Genau die, in die ich hätte einbiegen müssen. Ich merkte es erst, als wir schon auf gleicher Höhe waren.

Kurz überlegte ich: Anhalten? Umdrehen? Mit 130 Leuten? Schlechte Idee. Sehr schlechte Idee. Auffahrunfälle, Chaos, Diskussionen – nein danke.

Also machte ich das, was man in solchen Momenten macht: Ich tat so, als hätte ich einen Plan.

Innerhalb von Sekunden bastelte mein Kopf eine neue Route zusammen. Und kaum war der Entschluss gefasst, kam auch schon die erste Stimme von hinten nach vorne:
„Hätte man da nicht links gemusst?“

Ich atmete tief durch, setzte mein bestes Tourenleiter-Gesicht auf und sagte ganz ruhig:
„Heute fahren wir eine etwas komfortablere Strecke. Ist bei der Gruppengröße besser.“

Innerlich dachte ich nur: Natürlich hätten wir da links gemusst.

Am Ende kamen wir trotzdem gut an. Vielleicht ein paar Minuten später. Vielleicht ein bisschen schlauer.

Und ich? Ich habe gelernt: Gespräche beim Fahren sind schön. Aber nicht angebracht, wenn man so viele Radler hinter sich hat.

Merkmale

Aktionen, bei denen Rad gefahren wird

Fahrrad-Demo

Sternfahrt