Eine Informations- und Diskussionsveranstaltung der ADFC Ortsgruppe Hattingen/Sprockhövel in Kooperation mit der Stadt Hattingen im Rahmen des 10. Hattinger Fahrradfrühlings.
Die Stadt Hattingen ist seit Mai 2024 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e. V. (AGFS NRW). Das ADFC Fahrradklima hat sich in Hattingen von 2022 auf 2024 von 4,40 auf 4,12 verbessert. In 2025 wurde die Glückauftrasse von Niederstüter bis zur Brücke am Wildhagen in Zeit und Budget asphaltiert, drei neue Fahrradstraßen (Oststraße, Talstraße, Pottacker) errichtet, und seit Januar 2026 ist die Kosterbrücke sicher auf kombiniertem Rad- und Fußweg mit ausreichender Geländerhöhe befahrbar. Aktuell in Arbeit ist die Umgestaltung der Bahnhofstraße und der Ruhrgasse mit Anbindung des Ruhrtalradweges an die Altstadt, sowie Radwege-Erweiterungen am Ruhrtalradweg unterhalb des Isenbergs und auf Höhe des Minigolfplatzes Ruhrtal.
Radfahren in Hattingen bleibt allerdings eine Herausforderung. Trotz der Fahrradstraßen Tal-/Oststraße, Pottacker und Lindstockstraße ist insbesondere entlang der Holthauser Straße die Radwege-Verbindung nach Holthausen noch mangelhaft. Nach Welper und Blankenstein soll es via Pannhütter Straße über Brandtstraße und Am Büchsenschütz zum Park Diepenbeck gehen, weiter über Thing- und Marxstraße. Insbesondere die Straße Am Büchsenschütz verfügt aktuell über keine ausreichenden Radverkehrsanlagen und ist auch bei Autofahrenden wegen der massiven Schlaglöcher gefürchet. Für den Streckenzug liegt eine Entwurfsplanung mit umfangreichen Radverkehrsanlagen vor. Die Stadt Hattingen will die Planung in den nächsten Jahren zur Ausführungsreife weiterentwickeln und umsetzten lassen.
Da sich wohl die geplante Verlängerung der Glückauftrasse über den Neubau des Viaduktes Nierenhofer Straße bis zur Eickener Straße über Jahre (?) verzögern wird, wäre eine Instandsetzung bzw. Asphaltierung der steilen, ausgewaschenen Auf- und Abfahrt zur Nierenhofer Straße nötig.
Wie kann der Ausbau der Fahrrad-Infrastruktur beschleunigt werden? Welche Sofortmaßnahmen wären dringend und auch zu bewerkstelligen? Wie kann die Radsicherheit auf Hattinger Straßen verbessert werden? Das wollen wir als ADFC Ortsgruppe mit VertreterInnen der Stadt Hattingen und interessierten BürgerInnen debattieren. Die Podiumsdiskussion wird in bewährter Manier von Dr. Martina Przygodda moderiert.
Da das Platzangebot mit etwa 40 Plätzen begrenzt ist, empfiehlt sich eine Anmeldung als Reservierung.
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