| Normaltarif | €8.00 |
| ADFC-Mitglieder | €4.00 |
| Ermäßigungstarif | €4.00 |
| Kinder bis 14 Jahre | 0 |
| Tourenleiter*innen | 0 |
Adonis an der Oder
Von Fürstenwalde radeln wir tendenziell weiter Richtung Osten, auf tollem Bahnradweg, um unserem Ziel näher zu kommen.
Erste kurze Pause ist am spätklassizistischen Schloss Steinhöfel mit seinem Park im englischen Stil, und vielen Buschwindröschen.
Eine längere Pause machen wir am Eiscafé Buchholz in Falkenhagen.
Schöne Landschaften und Ausblicke bietet der weitere Weg. Die ersten Adonisröschen werden wir in der Priesterschlucht bewundern können.
Hier ist auch eine Schiebestrecke einen Hügel hinauf. Nördlich von Lebus erreichen wir den Oderradweg.
In Lebus ist eine Einkehr in das „Anglerheim“ vorgesehen. Die Fischsuppe hier ist immer einen Stopp wert. Auf schmalen Wegen geht es danach weiter zu den Adonisröschen an den Oderbergen südlich von Lebus. Danach wieder auf dem Oderradweg nach Frankfurt/Oder.
Ab Frankfurt fahren halbstündlich die Züge nach Berlin. Geplant ist der Zug um 17.07 Uhr. Es ist aber auch eine spätere Uhrzeit möglich.
Tourenänderungen sind möglich. Diese Infos stehen spätestens bis 18 Uhr des Vortages hier an dieser Stelle. Die angemeldeten Teilnehmer:innen werden per E-Mail informiert.
Die aktuellen Teilnahmebedingungen stehen: HIER
Landschaftsschutzgebiet in Podelzig, Die Priesterschlucht gehört mit ihren Ausläufern zur ostbrandenburgischen Platte.
Hier haben sich sehr eindrucksvoll, durch das Schmerzwasser der letzten Eiszeit, Hänge und Rinnen gebildet,
die sich wunderbar zum Wandern und Entspannen eignen.
Durch das vorherrschende Klima des Wechsels aus Terrassen und der Schlucht konnte sich hier ein
besonderes Biotop ansiedeln. Unter den vielen hier heimischen Pflanzen befinden
sich auch einige geschützte und seltene Arten, wie das Adonisröschen (Adonis vernalis)
und der Haargras-Steppenrasen mit Pfriemengras-Beständen, welche im restlichen
Odergebiet sonst kaum zu finden sind.
Das FFH-Gebiet Oderberge Lebus erstreckt sich südlich der Ortschaft Lebus und
repräsentiert einen besonders markanten Steilabfall der Ostbrandenburgischen
Platte zum Odertal. Das FFH-Gebiet ist seit 1967 Naturschutzgebiet und hat eine
Größe von ca. 13 ha.
Wie das Adonisröschen zu seinem Namen kam:
Das Frühling-Adonisröschen ist eine schon in der Vergangenheit stark beachtete Blume gewesen.
Sumer, Hethiter, Germanen, Slawen und nordamerikanische Indianer sahen in ihr das
Symbol des kommenden Frühlings. So verwundert es nicht, dass sich um das Adonisröschen
eine Reihe von Sagen ranken. Die bekannteste unter ihnen ist die griechische
Sage von Adonis und Aphrodite.
Adonis, der Sohn des zypriotischen Königs Kinyras, war von vollendeter Schönheit. Deshalb suchte ihn
sich die Liebesgöttin Aphrodite zum Geliebten aus. Ihre Liebe war groß und
innig, bis Adonis eines Tages auf der Jagd durch einen Eber tödlich verletzt wurde.
Daraufhin wurde er in das Totenreich des Hades entführt. Dorthin konnte ihm
Aphrodite jedoch nicht folgen. Ihr Wehklagen um den Geliebten erbarmten
Göttervater Zeus und er befahl seinem Bruder Hades, dem Herrscher der
Unterwelt, Adonis jedes Frühjahr für sechs Monate auf die Erde zu entlassen.
Das Adonisröschen gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Die Gifte der Pflanze greifen das Herz an.
Dennoch sind sie, entsprechend dosiert, in Arzneimitteln enthalten.
| Geeignet für | Typen (nach Dauer und Tageslage) | Besondere Charakteristik /Thema | Weitere Eigenschaften |
|---|---|---|---|
|
Alltagsrad Mountainbike Liegerad Pedelec Tandem |
Tagestour |
Kultur Natur |
Bahnfahrt Einkehr in Restauration Picknick (Selbstverpflegung) |
| Tourlänge | Geschwindigkeit pro Tag | Oberflächenqualität | Anstiege | Höhenmeter |
|---|---|---|---|---|
| 73 km | 15-18 km/h | fester Belag | einzelne Steigungen | 0 m |