Anmeldung geschlossen oder ausgebucht
Treffpunkt: 11:00 Uhr Schwester-Bonavita-Platz in 33129 Delbrück (Westenholz)
Anfahrt mit eigenem PKW oder mit der Bahn bis Lippstadt, dann mit dem Rad bis Westenholz.
Kostenlose Parkplätze sind in ausreichender Anzahl vorhanden.
Wir starten in Westenholz und erreichen nach ca. 5 Km mit der Rietberger Emsniederung die Ems.
Für 9 Km fahren wir nun auf dem Ems-Radweg flussaufwärts und kommen nach ca. 14 km Gesamtstrecke zum "Steinhorster Becken".
Das Steinhorster Becken gilt als das größte von Menschenhand geschaffene Biotop in Nordrhein-Westfalen. Hier finden heimische, aber auch viele durchziehende Wat- und Wasservögel störungsfreie Bereiche zum Brüten, Rasten oder zur Nahrungsaufnahme. Das Gebiet ist Teil des europäischen Vogelschutzgebietes "Rietberger Emsniederung mit Steinhorster Becken".
In den Siebzigern wurde zum Schutz vor Hochwasser für die Städte Rietberg und Rheda-Wiedenbrück an der oberen Ems bei Steinhorst ein Rückhaltebecken angelegt. Das Land NRW kaufte den zentralen ca. 80 Hektar umfassenden Stauraum und gestaltete ihn zu einem Wasservogelreservat. Seit 1990 besteht dort ein Mosaik aus Flachwasserflächen, Inseln und Feuchtgrünland zu beiden Seiten der Ems. Fischfressende Vogelarten wie Reiher, Kormoran, verschiedene Taucher und Säger finden in diesem Gebiet einen reich gedeckten Tisch und Schnepfenvögel nutzen die Flachwasserzonen und Schlammbänke zur Nahrungssuche. Neben der Vogelwelt hat auch die Artenvielfalt der Libellen und Amphibien im Laufe der Jahre deutlich zugenommen. Darüber hinaus haben sich seltene auf Feuchtgebiete spezialisierte Pflanzenarten eingestellt. Wir umrunden dieses Naturschutzgebiet und der Weg bringt uns über die Orte Lippling und Sudhagen zum Boker-Heide-Kanal.
Wir umrunden dieses Naturschutzgebiet und der Weg bringt uns über die Orte Lippling und Sudhagen zum Boker-Heide-Kanal.
Der Boker-Heide-Kanal ist ein bedeutendes westfälisches Kulturdenkmal und hat mit seinen Schleusenanlagen und den langen begleitenden Baumreihen landschaftsprägende Bedeutung. Radwege laden längs des Kanals zum Radfahren ein. Seine Bedeutung als Bewässerungs- und
Meliorationskanal hat der Kanal verloren; heute wird er vornehmlich zur Grundwasserregulierung genutzt. Zwei Kanalwärter bedienen die
16 funktionsfähigen Wehre, durch die das Wasser nach Bedarf auf die Wiesen und Felder ge- oder abgeleitet wird.
Unser nächstes Ziel ist das "Gastliche Dor" - eine Anlage restaurierter Bauernhäuser aus dem 16. und 18. Jahrhundert. Nach Absprache lädt ein
herrlicher Biergarten zu einer Pause ein.
Nun ist es nicht mehr weit zum Namensgeber unserer Tour: Der Spargelhof Grewing. Spargelbauer Grewing hat während der Spargelsaison ein Schlemmerzelt auf seinem Hof aufgebaut. Hier können wir nach Herzenslust feldfrische Spargelgerichte genießen.
Nach einer längeren Pause geht es über eine eiszeitliche Endmoräne (hier erwartet uns die einzige Steigung der Tour mit 27 Höhenmetern) die letzten 5 Km zurück zu unserem Startpunkt.
Die gesamte Streckenlänge beträgt ca. 43 km, die reine Fahrzeit beträgt ca. 2,75 Stunden.
Aufgrund der Topografie ohne nennenswerte Anstiege , der Streckenlänge und der Durchschnittsgeschwindigkeit ist es eine leichte Tour,
die auch für Familien geeignet ist.
Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Wegen der Plätze am Spargelhof ist die Teilnehmerzahl begrenzt.
Anmeldeschluss ist der 15.05.2026 um 19:00 Uhr.
Bei anhaltendem Regen und Sturm findet die Tour nicht statt. Aktuelle Informationen gibt es hier im Tourenportal.
| Geeignet für | Weitere Eigenschaften | Typen (nach Dauer und Tageslage) |
|---|---|---|
|
Alltagsrad Anhänger / Dreirad Liegerad Mountainbike Pedelec Rennrad Tandem |
Einkehr in Restauration |
Tagestour |
| Tourlänge | Geschwindigkeit | Oberflächenqualität | Anstiege | Höhenmeter |
|---|---|---|---|---|
| 43 km | 17 km/h | fester Belag | flach | 100 m |