| Mitglieder | 0 |
| Nichtmitglieder | €5.00 |
Start
Startpunkt
So. 28. Juni 2026
08:00
ADFC-Fahrradbüro, Welfenstraße 13, 76137 Karlsruhe
Stella Maris
Einkehr
So. 28. Juni 2026
09:45
- 11:00
Annweilerstraße 9, 76187 Karlsruhe
Ende
Diese Tour ist vor allem für Neubürger und Gäste in Karlsruhe gedacht, aber auch Karlsruher, die bereits diverse Sehenswürdigkeiten kennen, doch nie die NaturRADtour gefahren sind.
Ein "kleiner" Auszug der NaturRADtour:
Die "Klotze"
Die Günther-Klotz-Anlage entstand als DER „Karlsruher Park des 20. Jahrhunderts“. Auf dem Areal gibt es ein Modellboot- und einen Ruderbootsee, "Mount Klotz" - einen Rodel- und Aussichtshügel, Spielplätze, große Spiel- und Liegewiesen und viele Spazierwege. Daneben gibt es verschiedene Feucht- und Trockenbiotope für seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten.
Die Appenmühle an der Alb
Einer der Rheinzuflüsse, die Alb, fließt durch Karlsruhe und ist ein beliebter Naherholungsraum. Bei der Appenmühle konnten durch die naturnahe Umgestaltung des Flussufers, den Bau einer Fischtreppe und andere Maßnahmen an diesem Abschnitt der Alb eine weitgehende biologische Durchgängigkeit sowie naturnahe Lebensräume geschaffen werden. Ursprünglich als Getreidemühle gebaut, wurde die Appenmühle später zum Wasserkraftwerk, für das am Thomaswehr ein Kanal abgeleitet wurde.
Rheinauenwald
Der Rappenwörter Altrhein ist ein Ergebnis der Rheinbegradigung. Nach Öffnen eines Stichkanals durchbrach der Rhein die vorgesehene Linienführung und uferte nach Osten aus. Durch das Errichten von Dämmen gelang das Vorhaben ein paar hundert Meter weiter stromabwärts und es entstand der Rappenwörter Altrhein. Hier liegt das Naturschutzzentrum. Das im Bauhausstil erbaute Gebäude ist heute beliebter Treffpunkt mit wechselnden Ausstellungen und vielseitigen Veranstaltungen.
Vater Rhein
Der Rhein war tausende Jahre lang ein wilder, unberechenbarer Fluss, der seinen Lauf immer wieder verlagerte. Spuren aus dieser Zeit gibt es auch heute noch. Am auffälligsten sind seine früheren Ufer, die als mehrere Meter hohe Geländesprünge ins Auge fallen. Heute ist der Rhein eine der bedeutendsten Schifffahrtsstraßen Deutschlands und damit eine starke Wirtschaftsader. So prägt dies auch die Rheinlandschaft bei Karlsruhe. Zwischen dem großen Raffineriegelände mit Ölhafen nördlich der Rheinbrücke und dem südlicher gelegenen Rheinhafenareal finden sich idyllische Flächen der Rheinniederung mit Wald- und Wasserflächen. Auch Landwirtschaft, wie das nach der Rheinbegradigung errichtete Hofgut Maxau sind hier zu finden. Hier ist auch das Knielinger Museum untergebracht, das unter anderem eine Ausstellung zur Entwicklung der Rheinschifffahrt von den Anfängen bis heute beherbergt. Ein Hofladen, Gastronomie und ein großer Spielplatz machen diesen Abschnitt der Tour zu einem Erlebnis für die ganze Familie.
Das Hochgestade
Vor der Rheinbegradigung durch Johann Gottfried Tulla floss der Rhein in Schleifen und Windungen. Im Lauf der Jahrtausende hat er so eine breite Niederung geschaffen. Das war seine Aue, die bei Hochwasser überschwemmt werden konnte. Spuren aus dieser Zeit gibt es auch heute noch. Die alten Dorfkerne der „Rheindörfer“ liegen z.B. alle am Rand des Hochufers, wo sie weitestgehend sicher vor Überflutungen waren.
Übrigens im Karlsruher Raum wird als Hochgestade die höher gelegene Fläche der Rheinebene außerhalb der ursprünglichen Rheinauen bezeichnet und ist auch bekannt als "Schutzgebiet Lutherisches Wäldle".
Alter Flugplatz
Naturschutz mitten in der Stadt? Wo gibt es denn sowas?
Vom Zeppelinlandeplatz bis zum Notflugplatz der Amerikaner (bis 1993) ist die Fläche des alten Flugplatzes heute Tummelplatz für wärmeliebende Insekten und Vogelarten. Sein vorwiegend niedriger Bewuchs besticht vor allem im Frühjahr und Frühsommer durch wechselnde Farbteppiche. Freigehalten wird die Fläche heute von Eseln.
Der Hardtwald
Der Hardtwald nördlich von Karlsruhe ist das größte Waldgebiet der Stadt und erstreckt sich zwischen dem Karlsruher Schloss und der Gemeinde Graben-Neudorf. Noch heute erzählt der Wald Geschichten aus der Zeit der Stadtgründung. Als Schutzgebiet ist der Hardtwald ein bedeutender Lebens- und Rückzugsraum für gefährdete Pflanzen und Tiere.
Elfmorgenbruch
Der Elfmorgenbruch ist eine größere Waldfläche am Rand der Kinzig-Murg-Rinne. Dieser sogenannte Bruchwald ist ein permanent nasser, örtlich überstauter, langfristig gefluteter, sumpfiger Wald. Von Natur aus herrschen hier Schwarz-Erlen vor. Sie wurden nach dem 2. Weltkrieg durch schnell wachsende Hybridpappeln ergänzt, die auf Grund ihrer schnellen Alterung reich an Höhlen sind, die zum Beispiel Fledermäusen und Vögeln als Herberge dienen.
Durlach
Apropos Kinzig-Murg-Rinne => In Höhe von Durlach ist diese als durchgängige rund drei Kilometer breite flache Vertiefung ausgebildet mit nur wenigen Kiesinseln. Auf einer davon liegt die Altstadt von Durlach. Ein Abstecher in die pittoreske Altstadt, die bereits 1196 erstmals erwähnt wurde, lohnt sich immer! Schmale Gässchen oder die Karlsburg mit ihrem wunderschönen Schlossgarten.
🤓 Wer einmal hoch hinaus möchte, kann die erweiterteNaturRADtour (Extended) auf den Durlacher Hausberg, den Turmberg mitfahren und genießt die Aussicht auf die Stadt und die Rheinebene sowie in den Schwarzwald und die Vogesen. 🤓
Der Oberwald
Ein weiterer Naturraum in der Rheinebene ist der Oberwald. In der sogenannten Kinzig-Murg-Rinne findet ein Wechsel zwischen den tiefliegenden, feuchten Flächen hin zu höher liegenden Kiesinseln statt. Auch im Oberwald finden sich neben vielen anderen Baumarten, die für Karlsruhe so typischen Eichen wieder. Besonders beliebt ist der kostenfreie Tierpark Oberwald, in dem einige Arten wie z.B. der Wisent oder das Przewalski-Pferd beheimatet sind, die Teil des europäischen Erhaltungszucht-Programms für gefährdete Arten sind.
⚠️ Generelle Regeln:
* Der oder die Langsamste bestimmt das Tempo.
* Wir fahren in der Gruppe nach STVO. Wir fahren nicht als Verband.
* Sollte eine Ampel auf Rot schalten, anhalten und durch Rufen die Vorausfahrenden darauf aufmerksam machen. Die Vorausfahrenden warten dann an geeigneter Stelle.
* Zeichen für Abbiegen, Achtung Scherben, etc. müssen an die folgenden Teilnehmenden nach hinten weitergegeben werden.
📝 Kurz & Knapp:
* Treffpunkt: 9:45 Uhr
* Startzeit: 10:00 Uhr
* Startpunkt: ADFC-Büro in der Welfenstraße 13, 76137 Karlsruhe-Südweststadt
* Länge der Tour: ca. 52 km mit 89 hm
* Dauer: ca. 5-6 Stunden inkl. Pausen
* Kosten: 3,- €uro Teilnahmegebühr (sofern kein Mitglied), zzgl. Unkosten für Essen & Trinken (oder Selbstverpflegung)
* Teilnahme: via Anmeldung über diese Internetseite bis zum 27.06.2026, 10 Uhr
| Geeignet für | Typen (nach Dauer und Tageslage) | Besondere Charakteristik /Thema | Weitere Eigenschaften |
|---|---|---|---|
|
Alltagsrad Mountainbike Rennrad Liegerad Pedelec Tandem Anhänger / Dreirad Gravelbike |
Tagestour |
Stadt entdecken / erleben Neubürger-/Kieztouren Natur |
Einkehr in Restauration |
| Tourlänge | Geschwindigkeit | Oberflächenqualität | Anstiege | Höhenmeter |
|---|---|---|---|---|
| 52 km | 18 km/h | fester Belag | einzelne Steigungen | 89 m |